Der Generalsekretär der OTIF, Aleksandr Kuzmenko, sprach im Rahmen des Panels V, das der vertikalen Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Normen und Vorschriften gewidmet war. Die Debatte drehte sich dabei um die Wechselwirkungen zwischen internationalen Organisationen, Finanzinstitutionen und nationalen Entwicklungsagenturen bei der konkreten Anwendung transnationaler Rechtsinstrumente.
In seinem Beitrag betonte der Generalsekretär die Bedeutung der institutionellen Zusammenarbeit für eine wirksame Umsetzung internationaler Rechtsinstrumente, insbesondere im Eisenbahnsektor. Er erinnerte an die wesentliche Rolle der OTIF bei der Entwicklung des internationalen Eisenbahnrechts und bei der Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der einheitlichen Anwendung des Übereinkommens über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF) und seiner Anhänge.
Die Diskussionen beleuchteten zudem die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Harmonisierung von Rechtsvorschriften, der Koordinierung zwischen internationalen Organisationen und dem Aufbau institutioneller Kapazitäten. An dem Austausch nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Unidroit, der UNCITRAL, des IWF, der Weltbank, der der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), der IDLO, der FAO sowie weiterer internationaler und regionaler Organisationen teil.
Mit dieser Veranstaltung zum hundertjährigen Jubiläum wollte Unidroit ein Jahrhundert des rechtlichen Multilateralismus feiern und gemeinsame Überlegungen zur Zukunft des transnationalen Rechts und der internationalen Zusammenarbeit anregen.
Der Generalsekretär dankt Unidroit herzlich für die Einladung.
